Warum Französisch?

Warum haben sich SchülerInnen in der 5. Klasse für Französisch entschieden?

Antworten von SchülerInnen der Klasse 8d/F2:

Wann kann ich Französisch am Gymnasium Gars lernen?

Je ne parle pas français …Vielleicht kennst du das Lied von Namika? Ich spreche nicht Französisch, singt sie.

Noch nicht! Denn es gibt bei uns die Möglichkeit Französisch als zweite (ab 6. Jahrgangsstufe) und als dritte (ab der 8. Jahrgangsstufe) Fremdsprache zu lernen.

Egal, wann du dich entscheidest, Französisch zu lernen. Es ist immer eine Wahl wert!

Schaue in der Übersicht, welche Möglichkeiten sich dir eröffnen. Du kannst am bundesweiten Fremdsprachenwettbewerb sowie am Vorlesewettbewerb teilnehmen, du kannst mit einem Austauschprogramm nach Frankreich fahren oder an einem Individualaustausch mitmachen. Außerdem ermöglicht man dir den Erwerb eines Sprachdiploms und du wirst, wenn in der 8. Klasse mit Französisch begonnen hast, in der 10. Klasse eine Studienfahrt unternehmen.

Und natürlich feiern wir jedes Jahr die deutsch-französische Freundschaft, wofür auch du einen Beitrag gestalten wirst. 

Jgst. F2 F3 Aktivitäten Weitere Programme
6 A plus! 1   Vorlesewettbewerb  
7 A plus! 2

 

  Echange scolaire  
8 A plus! 3 Cours intensif 1   Brigitte-Sauzay-Programm

(3 Monate)

9

 

 

A plus! 4 Cours intensif 2 Mündliche Prüfung Voltaire-Programm (6 Monate)
10 [A plus! 5] Cours intensif 3

 

Studienfahrt

Echange scolaire

 

Sprachdiplom DELF (B1)

11

(ab 2023/24)

[Lehrbuch noch nicht veröffentlicht] Möglichkeit zu einer Fahrt nach Brüssel/ Strasburg Möglichkeit eines längeren Aufenthaltes in Frankreich
Qualifi-kations- phase [Lehrbuch noch nicht veröffentlicht] Mündliche Prüfung  
Abitur in Französisch = Sprachniveau B2

 

 

Warum solltest du Französisch lernen?

  • Weil du damit dem europäischen Bürger entsprichst, der zwei lebendige Fremdsprachen spricht (EU-Kommission).
  • Weil Frankreich und Deutschland wichtige Handelspartner sind.
  • Weil Französisch eine Sprache der Diplomatie ist.
  • Weil du mit Französisch um die ganze Welt reisen kannst (Amtssprache in 29 Ländern!).
  • Weil du durch Französisch schneller eine andere romanische Sprache erlernst.
  • Weil etwa 500 französische Firmen Niederlassungen in Bayern haben und du dadurch deine Chancen erhöhst.
  • Weil du dann weißt, wie man wie Gott in Frankreich lebt.
  • Weil du die europäische und deutsch-französische Geschichte besser kennenlernen wirst.
  • Weil du durch die französische Sprache Menschen und Kulturen besser verstehen wirst.
  • Weil Latein nicht mehr für ein Medizinstudium nötig ist.
  • Weil du dann verstehst, was sich Herández, Pavard und Tolisso auf dem Fußballplatz des FC Bayern zurufen.
  • Weil du so die Werbung von Dior j’adore oder Lancôme La vie est belle verstehst.
  • Weil….

 

Noch Fragen? – Wenn ja, dann wende dich an eine der Französischlehrerinnen des GG. Sie wird dir gerne bei deiner Entscheidung helfen.

 

Welche Austausche sind für dieses Schuljahr geplant?

Positiv und voller Optimismus kamen wir aus der „Sommerpause“ und freuten uns auf zwei Austauschprogramme: mit unseren französischen Freunden aus Cluses für die 9. und 10. Klassen und mit denen aus Aizenay für die 7. und 8. Klassen. Jeder Kilometer ist es wert zu fahren, um mit unseren französischen Freunden in Kontakt zu treten. Doch bereits Ende September kamen erste Zweifel bei den Französischlehrkräften und der Schulleitung auf, ob der Austausch mit dem ausgearbeiteten Programm so realisierbar sei. Dann kam der erste Lockdown in Frankreich und eine Aufnahme deutscher Schüler erschien den französischen Familien fast unmöglich. Wenig später kam auch bei uns die ersten Beschränkungen und schließlich der Lockdown light im Dezember und damit war auch für den letzten klar, es wird wohl auch in diesem Schuljahr keinen Austausch geben. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Wer weiß, was im zweiten Halbjahr möglich ist?

Wie ist die Lage momentan in Frankreich? – Ein Résumé

Seit 14. Januar 2021, so berichtet Marie Bluteau (Deutschlehrkraft in Aizenay), herrscht Ausgangssperre um 18 Uhr und noch striktere Maßnahmen für die Wochenenden. Sie erklärt, dass auch in Frankreich einige Klassen von Zuhause aus unterrichtet werden. Diese Art des Unterrichtens sei aber von der französischen Regierung nicht sehr geschätzt, denn so könnten viele Eltern nicht arbeiten gehen. Ein Problem, das auch wir in Deutschland kennen, oder? Sie ist aber zuversichtlich, dass der Austausch fortgeführt bzw. endlich eingeleitet werden kann, sobald die Umstände es zulassen. Sie betont, einige ihrer Schüler hätten Deutsch gelernt bzw. möchten Deutsch lernen, um an einem Austausch teilzunehmen und Freundschaften zu knüpfen. Daraufhin bringt Mme Bluteau zur Sprache, dass uns gerade diese crise sanitaire der Pandemie zusammenbringt, denn wir – im Nachbarland – hätten mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen. Über Landesgrenzen hinweg… in Frankreich und in Deutschland. Ja in ganz Europa. Abschließend erläutert sie, es seien eben diese Einschränkungen, die Isolation und das Sich-Zurückziehen, die das Pflegen von Freundschaften umso wichtiger erscheinen lasse. Und das wissen wir alle!

Auch die deutsch-französische Freundschaft zwischen Schülerinnen und Schülern sollen nicht unter dem Druck des Virus leiden. Im Gegenteil: Wir haben allen Grund, daran festzuhalten und einiges nachzuholen.

😊 Vive l’amitié franco-allemande! 😉Vive l’Europe!

 

F-Fachschaft

i.A. Göbel