Neues vom Frankreich-Austausch: L’énigme de l’amitié franco-allemande

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Das Rätsel um die deutsch-französische Freundschaft

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Was verbindet diese zwei Personen außer die Masken des Gymnasium Gars?

a) Beide Personen essen gerne italienisches Eis.

b) Beide Personen lieben die bayerische Kultur.

c) Beide Personen sind Lehrerinnen am Gymnasium Gars.

Antwort b) ist richtig. 😊

Bei diesen zwei Personen handelt es sich um zwei Lehrerinnen: Frau Göbel vom Gymnasium Gars und Madame Bluteau, Deutschlehrerin am Collège Soljenitsyne in Aizenay, die beide die bayerische Kultur lieben.

Sie haben die grandes vacances genutzt, um den ersten Schritt in die gemeinsame Richtung zu gehen und sich besser kennenzulernen. Sie trafen sich an der Atlantikküste, um ein erstes Band der deutsch-französischen Freundschaft zu knüpfen, das die Schüler*innen aus Aizenay und Gars im neuen Schuljahr pflegen werden. Bei Canard confis und café gourmand haben sich beide Lehrerinnen über die aktuelle Corona-Lage in Frankreich und Deutschland, sowie über die Regularien des rentrée ausgetauscht. Fast wehmütig erinnerte sich Madame Bluteau an ihren Aufenthalt als Au-pair-Mädchen im Münchner Umland, als man noch ohne Masken einkaufte, mit der U-Bahn fuhr oder engumschlungen im Biergarten zum Takt der bayerischen Kultur mitschunkelte.

Dennoch oder gerade deshalb sind Madame Bluteau und Frau Göbel optimistisch und zuversichtlich, dass es 2021 endlich – trotz bzw. mit Corona – zu einem ersten Aufeinandertreffen der Schülergruppen kommen wird. Denn beide wissen um den Wert des kulturellen Austausches und des Sprechens einer Fremdsprache. Ihnen ist durchaus bewusst, dass das Zustandekommen des Austausches weniger von ihrem persönlichen Bemühen und Einsatz abhängt, als von dem sich entwickelnden Pandemiegeschehen beider Länder und die daraus resultierenden Vorgaben der Regierungen.

A suivre!/ Fortsetzung folgt!                                                                               Gbl

Trio vom Gymnasium Gars siegt mit Businessplan für Haushaltsroboter

Freuen sich über den Überraschungssieg: (von links) Susanne Schex, Anna Selmeier und Victoria Kamhuber.

OVB online 29.07.2020

Eigentlich hatten sie keine Lust auf den Wettbewerb. Doch dann sprang der Funke über – jetzt folgte die große Überraschung: Susanne Schex (16), Anna Selmeier (15) und Victoria Kamhuber (16) vom Gymnasium Gars gewinnen mit einem Business-Plan für ein Unternehmen den bayernweiten Wettbewerb „Play the Market“.

Gars – Nach einem schwierigen Schuljahr gab es am Gymnasium Gars noch eine große Überraschung: Die Schülerinnen Susanne Schex (16), Anna Selmeier (15) und Victoria Kamhuber (16) gewannen mit einem Business-Plan für ein Unternehmen, das einen Haushaltsroboter auf den Markt bringt, einen bayernweiten Wettbewerb – und fliegen zur Belohnung nach New York, wenn die Pandemie vorbei ist.

Freuen sich über den Überraschungssieg: (von links) Susanne Schex, Anna Selmeier und Victoria Kamhuber.

Lehrer drohte – erfolgreich – mit Referat über „Die Ökonomie des Scheiterns“

Vom Tellerwäscher zum Millionär: So wird in den USA ein typischer Erfolgsweg charakterisiert. Auf das Schülerinnen-Trio aus Gars gemünzt könnte es heißen: von anfangs lustlosen Wettbewerbsteilnehmern zum Projektsieger. Denn die Begeisterung der drei Garser Schülerinnen für das Vorhaben war zu Beginn gering, als sie von ihrem Wirtschaft-und-Recht-Lehrer Norbert Ziche erfuhren, dass es in den Profilstunden des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges um die Teilnahme am Planspiel „Play the Market“ gehen würde. Nur die „knallharte Drohung“ ihres Lehrers, dass jeder, der aus dem Wettbewerb fliegt, ein Referat zum Thema „Die Ökonomie des Scheiterns“ halten müsse, bewog eine Schülerin dazu, am Vorabend des Einsendeschlusses um 22 Uhr die geforderte Exceltabelle für die Planung des ersten Geschäftsjahres online einzureichen.

Damit begann eine Erfolgsgeschichte: Nach einem geglückten Start steckte das Triol zunehmend Energie und Ehrgeiz in die zu treffenden Entscheidungen über Produktmenge, Preis, Werbeausgaben, die Ein- und Ausstellung von Mitarbeitern – in einem Unternehmen, das einen möglichst großen wirtschaftlichen Gewinn erzielen sollte, aber durchaus auch unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und gesundheitlicher Aspekte.

Nach sechs durchgestandenen Spielrunden war es so weit: Mit der höchsten Punktzahl in Gesamtbayern gelangte das Mädchentrio ins Halbfinale, bei dem erneut fünf anspruchsvolle Spielrunden durchzustehen und ein Werbeplakat zu gestalten waren – allerdings nicht mehr im Rahmen einer Präsenzveranstaltung, wie ursprünglich gedacht, sondern über online-Kanäle. Mit 94,7 von erreichbaren 115 Punkten qualifizierten sich die Drei für das Finale.

Nach der Pandemie geht es nach New York

Hier wetteiferten die besten 27 von anfangs über 1900 Schülern in etwa 600 Teams aus Bayern in einer erstmalig virtuellen Abschlussveranstaltung um den Hauptpreis: eine Sprachreise in die internationale Wirtschaftsmetropole New York.

Den Höhepunkt des Wettbewerbs bildete die abschließende Präsentation eines selbst erstellten Social-Media-Werbespots zu ihrem Unternehmen, gedreht mit der Handy-Kamera, vor großem Publikum und einer Expertenjury. Die Finalisten und die Gäste der Veranstaltung wurden von Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert begrüßt.

Am Ende die Überraschung: Der erste Platz ging an das Teams „asv GmbH Co. KG“ vom Gymnasium Gars. Es könnte jetzt ein Referat zum Thema „Die Ökonomie des Erfolgs“ schreiben. uc

Fotos von der Abiturfeier 2020

Abifeier2020 (23)

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StD i. R. Josef Müller verstorben

Josef Müller

Josef MüllerMehr als drei Jahrzehnte, nämlich von 1975 bis 2007 war Josef Müller als Lehrer am Gymnasium Gars tätig. Neben seinem Unterricht übernahm er zunächst die Fachbetreuung Sport und später dann für Biologie. In Ausübung dieser Funktion baute er die biologische Sammlung des noch recht jungen staatlichen Gymnasiums auf. Dabei nutzte er z. B. den Kontakt zu Präparatoren, kam aber auch zu Anschauungsmaterial, das am Münchner Flughafen wegen des Verstoßes gegen das Artenschutzabkommen beschlagnahmt worden war. Zu den ausgestopften oder anderweitig konservierten Tieren gesellten sich in der Sammlung durchaus auch lebende: Gespenstheuschrecken, Maikäfer, Regenwürmer und dergleichen. Dabei ging es ihm auch darum, Vorurteile gegenüber bestimmten Tiergattungen abzubauen, insbesondere gegenüber den Reptilien. Zweimal hat er eine große Ausstellung von Schlangen und anderen Reptilien und sogar von Vogelspinnen in die Schule geholt. Unsere Schülerinnen und Schüler waren dann z. B. verblüfft, wie sich eine Riesenschlange anfühlte, und so entwickelten sie Offenheit auch gegenüber diesen Tieren. Damit wurde das wohl wichtigste Ziel des Biologen Josef Müller erreicht, die Liebe zur Natur und ihren zahlreichen Geschöpfen zu wecken.

Josef Müller nahm seine Wissenschaft sehr ernst und eine niveauvolle Ausbildung und gute Leistungen der Schülerinnen und Schüler, vor allem auch der Kollegiatinnen und Kollegiaten  lagen ihm sehr am Herzen. Manch einer wird von ihm im Hinblick auf seine eigene berufliche Laufbahn geprägt worden sein. Dabei war er bis in seine letzten Unterrichtsjahre auch immer Neuerungen gegenüber aufgeschlossen, so z. B. auch gegenüber dem neu eingeführten Fach Natur und Technik. Auch hier war er maßgeblich an der Erweiterung und Entwicklung eines Konzeptes für dieses experimentell orientierte Fach sowie der notwendigen Erweiterung der Sammlung beteiligt.

Als Kollege und Fachbetreuer trug er wesentlich dazu bei, in den Fachschaften eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. In den Arbeitsräumen der Biologie, immer etwas abgeschieden, herrschte stets ein freundschaftlicher, humorvoller Umgangston, den alle „Neuen“ übernommen haben. So entstand ein kameradschaftliches Arbeitsklima, in das junge Kollegen sofort eingebunden wurden, wo sie Rat und Hilfe fanden, wo aber auch ihre Anregungen gern gehört wurden. Man kann sagen, dass Josef Müller für manch einen zu einem väterlichen Freund wurde.

Auch mit der Pflege und Weiterentwicklung des Schulgartens war er über die Jahre immer wieder beschäftigt und dabei sehr bemüht, Schüler aller Jahrgangsstufen mit einzubinden. Der frühere Schulgarten mit Obst, Gemüse und Pflanzen aller Art wurde liebevoll gepflegt. Das Areal um dem Teich, Heimstatt von Molchen, Fröschen und Libellen, war für Generationen von Schülern ein Ort des Rückzugs und der Ruhe. Josef Müllers Ideen eines idealen Schulgartens werden sicher auch im neuen Biotop, das hinter dem neuen Hauptgebäude entstehen wird, weiterleben.

In der Zeit, in der er die Fachbetreuung für Sport innehatte, kam sein Hang zur Perfektion bei der Organisation von Sportfesten der Schule sehr zugute, seine Ideen und seine Kreativität bereicherten diese Veranstaltungen und auch unzählige Schikurse am Gymnasium Gars. Immer Ruhe und Freundlichkeit ausstrahlend, waren seine Fairness und seine Kameradschaftlichkeit ein Vorbild für Generationen von Schülern. Obwohl eigentlich ein Tenniscrack, war er auch eine unentbehrliche Stütze der Lehrer-Volleyball-Mannschaft. Als „Turm in der Mitte“ bildete er die Seele des Teams, das mit ihm sogar Oberbayerischer Meister wurde.

Seine Tätigkeiten beschränkten sich jedoch nicht nur auf die beiden Unterrichtsfächer. Dass ihm die Schule und die Schulfamilie in ihrer Gesamtheit ein großes Anliegen waren, bewies  Josef Müller mit der Organisation und Gestaltung aller Schulfeste nach Konzerten und Theateraufführungen. Er kümmerte sich tatkräftig um die Anschaffung der dafür notwendigen Ausstattung, von Biertischgarnituren über Besteck und Geschirr bis hin zu Gasgrills und  strohgedeckten Buden für die Sommerfeste und den Weihnachtsmarkt. Dass die Schulfamilie des Gymnasium Gars immer gern zusammenkommt zu all solchen – momentan so sehr vermissten – Feiern, ist in ganz erheblichem Maße ihm zu verdanken. Lange leistete er den jungen Kollegen, die ihn als Leiter des Bewirtungsteams abgelöst haben, bereitwillig Unterstützung und sorgte so für Kontinuität und die Begründung einer Tradition. Gerade wegen dieses Engagements war er einer der Kollegen, die das besondere Schulklima am Gymnasium Gars auf bemerkenswerte Art und Weise und dauerhaft geprägt haben.

Corona-Tagebucheintrag

Montag, 11.05.2020

Heid fangt scho de hundertste Woch „Dahoam-lerna“ o.
Sche langsam ko i’s, aba am Ofang hob i ma recht schwar
do. Zumindest hob i jetzt scho an eigenen Rhythmus:
Jeden Dog fria aufsteh, jeden Dog Schuizeig macha und
jeden Dog dahoam sitzn. Manchmoi is ma scho langweilig
und i denk ma: „Mei war des sche, wenn einfach olles
wieda normal war, i meine Freindinna wieda seng und
wieda ind Schui ge kannt.“ Aba guad, boid is ja wieda so
weit, wenn ois so laft, wia hoaßt. Manchmoi moant ma,
dass ois vielleicht seine guadn Seitn hod, aba agrat bei
dem Thema bin i ma ned ganz sooooooo sicha. I deng zwar
scho, dass des moi guad duad, wenn ois a bisse
entschleunigt werd, aba meiner Meinung noch ned so lang,
ma valernt ja ganz, wia des ois geht, am meistn nervn
duad mi der Mundschutz….Aba guad. I dad einfach gern
wieda ind Schui geh und „live“ Unterricht ham, dahoam
werds langsam nämlich, vor allem ohne Freindinna, fad.

Ich bin Schülerin der 9. Klasse am Gymnasium Gars, möchte anonym bleiben und habe meinen
Tagebucheintrag auf bayrisch geschrieben, da ich so meinen aktuellen Seelenzustand besser
ausdrücken kann, als wenn ich es in Schriftdeutsch geschrieben hätte.

Gedicht-Projekt der Klasse 7b während der Schulschließung

Schreglmann_Noah_Elfchen

„Du siehst aus, wie ich mich fühle“

Unter diesem Motto haben die SchülerInnen der Klasse 7b im Fach Deutsch in der Woche nach den Osterferien Gedichte mit Foto gestaltet, um ihre aktuelle Gefühlslage zu verdeutlichen. Die Ergebnisse spiegeln die Stimmung während der Zeit der Schulschließung sehr authentisch wider.

Hier finden Sie die verschiedenen Beiträge, jeder für sich berührend und sehenswert.

C.Gierse (Deutschlehrerin der Klasse 7b)

Schreglmann_Noah_Elfchen

Deutsch-französischer Tag am GG

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22. Januar 2020

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Freundschaft lebendig gestalten und den Wert des europäischen Miteinanders spürbar machen. Unter diesem Motto stand der diesjährige Tag der deutsch-französischen Freundschaft, der großen Anklang fand.

Im Jahr 1963 wurde der Grundstein für ein enges Band der Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland gelegt, das die Garser Schulfamilie feierte. Lebendig wird die Freundschaft nicht nur durch das Lernen der Sprache des Partnerlandes, durch das Eintauchen in die Kultur Frankreichs und des frankophonen Sprachraums, sondern auch durch die unterhaltenen Austausche mit den Schulen in Cluses und Aizenay.

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Etliche Klassen haben sich aktiv in die Gestaltung des Tages eingebracht:

So eröffnete das Blechbläserensemble unter der Leitung von Martin Gutensohn durch das Anspielen der Nationalhymnen die verlängerte Pause feierlich, welche durch Gesangs- und Theatereinlagen der 7d (Gbl) und 6b (Fr) sowie durch ein Erklärvideo, das die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen (10/F3 Gbl) illustrierte, zu einem wahren Fest angereichert wurde. La fête de l’amitié franco-allemande diente außerdem als feierlicher Rahmen für die Übergabe der DELF-Diplome durch Frau Eckhardt.
Kulinarisch brachten die Schüler der Q11 (HsJ) mit dem Duft von Crêpes und Gouffre Frankreich den Gaser Schülern näher. Nicht zuletzt sollen mit diesem Tag der Erinnerung das Interesse und die Neugierde für Frankreich geweckt sowie das Bewusstsein für die Wichtigkeit des bilateralen Austausches und dessen Bedeutung für Europa gestärkt werden.

Aux Champs-Elysées (7d)

Aux Champs-Elysées (7d)

Le corbeau et le renard (6b)

Le corbeau et le renard (6b)

L'histoire franco-allemande (10c/F3)

L’histoire franco-allemande (10c/F3)

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die an der Feier teilgenommen und diese mitgestaltet haben. Ein besonderer Dank geht an Martin Gutensohn und Stefan Christofori, die mit ihrem Knowhow und ihrer frankophilen Ader zum Gelingen des Tages beitrugen.

 

Vive l’amitié franco-allemande! Vive le Gymnasium Gars!

 

Gbl/Eck

 

 

Schweres Gerät für unser neues Schulgebäude (Fotos)

Anlieferung-Schwertransport (3)

Am unsinnigen Donnerstag hat ein Spezialtransport schweres Gerät angeliefert, das für die Baustelle unseres neuen Schulgebäudes gedacht ist. Aufgrund der Ausmaße musste sogar der Garser Berg kurzzeitig für den regulären Verkehr gesperrt werden. Im Folgenden finden Sie ein paar Eindrücke:

Zweigwahlabend: Vergleich der Stundentafeln online

Den Vergleich der Stundentafeln, wie er am Informationsabend zur Zweigwahl präsentiert wurde, finden Sie ab sofort im Downloadbereich (passwortgeschützt).

Oberbayerischer Meister im Lehrervolleyball

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Unsere Lehrermannschaft wurde soeben oberbayerischer Meister im Lehrervolleyball – hier sehen Sie die siegreiche Mannschaft:

dav